01Automatische Registrierung
Apple Business (früher Apple Business Manager), die Zero-Touch-Registrierung von Android Enterprise und Samsung Knox Mobile Enrollment ordnen neue Geräte beim ersten Einschalten automatisch Ihrem MDM zu. In der Regel setzt das den Kauf über einen teilnehmenden Händler voraus. Ihr Team packt das Gerät aus, meldet sich an und bekommt Apps und Einstellungen ganz von selbst.
02Updates und Apps
Viele Sicherheitslücken schließt erst ein Update. Deshalb empfiehlt das BSI, die automatische Update-Funktion einzuschalten. Im MDM sehen Sie außerdem, welche Geräte nicht mehr aktuell sind, und verteilen dienstliche Apps zentral.
03Sperre und Verschlüsselung
PIN, Passwort oder Biometrie schützen vor unbefugtem Zugriff. Bei modernen Smartphones ist die Speicherverschlüsselung bereits voreingestellt. Das MDM prüft, ob sie aktiv ist, und setzt Mindestanforderungen an die Bildschirmsperre durch.
Zur IT-Sicherheit04Fernsperre und Fernlöschung
Geht ein Gerät verloren, sperren Sie es aus der Ferne und löschen bei Bedarf die dienstlichen Daten oder das ganze Gerät. Damit das im Ernstfall schnell geht, braucht es einen klaren Ablauf. Wer meldet den Verlust, wer löst die Sperre aus, und wer lässt die SIM-Karte sperren?
Zu Mobile Security05Microsoft 365 auf dem Handy
Outlook, Teams, OneDrive und die Office-Apps lassen sich mit Microsoft Intune verwalten. Schutzrichtlinien für Apps verhindern zum Beispiel, dass Firmendaten in private Apps kopiert werden, auch auf Geräten ohne vollständige Verwaltung. Zum Schutz gehört außerdem eine Anmeldung mit zweitem Faktor.
Zu Microsoft 36506Datenschutz und Mitarbeiterinformation
Technisch kann ein MDM vieles erfassen. Stellen Sie es so ein, dass es nur erhebt, was für Sicherheit und Verwaltung nötig ist, und erklären Sie das Ihrem Team vorab in verständlichen Worten. Hat Ihr Betrieb einen Betriebsrat, beziehen Sie ihn früh ein. Bei technischen Einrichtungen, die sich zur Überwachung eignen, muss er beteiligt werden (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG).